| Test: Digora versus Vistascan |
| Freitag, 18. November 2011 um 14:54 Uhr |
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In diesem Test soll die Bildqualität von zwei Speicherfoliensystemen unterschiedlicher Generationen untersucht werden. Eines der ersten Speicherfoliengeräte war das Digora von Gendex. Das Gerät ist aus dem Jahr 1995 und verfügt über eine Auflösung von ca. 7 Linienpaaren/mm (zum Vergleich: konv. Röntgen ca. 14 LP). Das Resultat kann man anhand dieser Bitewing-Aufnahme erkennen:
Die Auflösung erscheint im Vergleich zum konventionellen Röntgen deutlich schwächer, dafür ist ein "Spielen" mit Kontrast und Helligkeit möglich. Beim Digora scheinen keine kontrastverstärkenden Filter im Einsatz zu sein. Zum Vergleich nun eine etwas später geschossene Aufnahme mit dem Vistascan mini von Dürr-Dental. ... Die moderne, heutige Anlage arbeitet standardmäßig mit einer Auflösung von 20 Linienpaaren/mm auch wenn das Gerät rein technisch schon für 40 LP ausgelegt ist. Nur die Speicherfolien sind in ihrer Entwickung noch nicht so weit!
Das Bild erscheint im Vergleich zur Digora-Aufnahme deutlich schärfer. Allerdings wird vom System auch ein nachschärfender Filter benutzt:
Die klinische Relevanz der unterschiedlichen Auflösungen ist in den meisten Fällen von untergeordneten Bedeutung. Ein Nachteil sind die filterbedingten dunklen Ränder um die hellen Bereiche. Hier besteht eine Verwechselungsgefahr mit kariösen Prozessen. In speziellen Fällen aber, wo es um Details geht, wird offentlichtlich, was sich in 16 Jahren technisch auf dem Gebiet des digitalen Röntgens getan hat. Beispiel eines parapulpären Stiftes, einmal "ohne" und einmal mit Gewinde:
Fazit: Die technischen Verbesserungen sind klar zu erkennen, die klinischen Vorteile hingegen sind in der Regel nicht relevant. Auf den Einsatz von Filtersystemen sollte der Anwender hingewiesen werden. Zudem wäre eine leichtere Abschaltmöglichgkeit wünschenswert. Text und Bild: Dr. Frank Exner, Konstanz, www.der-zahnarzt.net
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Digora
Vistascan
Digora
Vistascan