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Neue Befundungsmonitore von Eizo

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Branchenmitteilung

Für eine exakte zahnärztliche Befundung: EIZO RadiForce MX216-SB und MX216-HB Mit den Befundungsmonitoren RadiForce MX216-SB (Standard Brightness) und MX216-HB (High Brightness) baut EIZO sein Angebot an Monitoren für dentale Anwendungen weiter aus:

Die kalibrierte Helligkeit des MX216-SB beträgt 240 cd/m2, was ihn nach der seit 2015 verbindlichen DIN-Norm 6868-157 für den Einsatz in dental-radiologischen Befundungsräumen (Raumklasse 5) qualifiziert. Die kalibrierte Helligkeit des MX216-HB beträgt sogar 340 cd/m2. Daher eignet sich dieses High Brightness-Modell sowohl für die Nutzung in Befundungsräumen (Raumklasse 5) als auch in Behandlungszimmern (Raumklasse 6) und ist somit der perfekte Universal-Befunder für Zahnarztpraxen.

Beide 2-Megapixel-Farbmonitore überzeugen durch eine klare und kontrastreiche Bildwiedergabe mit DICOM®-GSDF-Leuchtdichtekennlinie, ab Werk kalibrierter Helligkeit und dem integrierten Sensor zur Qualitätssicherung. Sie verfügen mit Hybrid Gamma PXL über eine Funktion, die automatisch und pixelgenau zwischen Graustufen- und Farbbildern unterscheidet und so eine hybride Wiedergabe erzeugt. Dadurch wird jedes Pixel mit der optimalen Leuchtdichtekennlinie dargestellt. Dies sorgt für höchste Genauigkeit und Zuverlässigkeit, wenn Farb- und Monochromaufnahmen gleichzeitig angezeigt werden. Das ist von Vorteil, wenn beispielsweise Video- oder Fotoaufnahmen zeitgleich mit Röntgenaufnahmen betrachtet werden.

Die neuen EIZO Dental-Befundungsmonitore glänzen mit einem Feature zur Unschärfereduzierung. Dieses ermöglicht die Anzeige detaillierter Konturen, die sonst durch die Entspiegelung des Panels und von der großen Bildhelligkeit beeinträchtigt würden. Dadurch erfolgt die Bildwiedergabe stets mit maximaler Klarheit. Darüber hinaus sind MX216-SB und MX216-HB mit EIZOs Point-and-Focus-Funktion ausgestattet. Mit ihr kann der Anwender Bildbereiche ganz bequem per Maus und Tatstatur auswählen und fokussieren. Umgebende Bildbereiche werden abgedunkelt und interessante Bildregionen so hervorgehoben, wodurch die Befundung erleichtert wird.

Design und Technologie bieten sowohl ergonomischen Komfort als auch einzigartige Bildpräzision für die Betrachtung dental-radiologischer Aufnahmen.

Der im Monitorgehäuse integrierte Sensor zur präzisen Kalibrierung von Weißpunkt und Tonwertcharakteristik ermöglicht eine schnelle und einfache Qualitätssicherung. Im Alltagsbetrieb ruht der Sensor versteckt im Gehäuserahmen und fährt nur zur Messung auf die Anzeigefläche aus, ohne die Bildwiedergabe zu stören. Auch eine völlig eigenständige, automatisierte Selbstkalibrierung ist mit dem integrierten Sensor möglich. Diese spart Zeit und Wartungskosten.

Auf beide Modelle gewährt EIZO eine 5-Jahres-Garantie inklusive Vor-Ort-Austauschservice.

Quelle + Foto: www.eizo.de/dental 

Warnung vor Virusmails

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So oder so ähnlich könnten Mails aussehen, welche derzeit an Zahnarztpraxen verschickt werden. Sie sind als Bewerbungsmails getarnt und sind auffälligerweise ohne Schreibfehler!

Das zahnarzt-forum.info möchte dringend davor warnen, etwaige Anhänge dieser Mails zu öffnen.

Kaugummis mit Cannabidiol

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Cannabidiol (CBD) ist ein nicht psychoaktives Cannabinoid aus dem weiblichen Hanf (Cannabis). Medizinisch wirkt es entkrampfend, entzündungshemmend, angstlösend und gegen Übelkeit. Weitere pharmakologische Effekte wie z. B. eine antipsychotische Wirkung werden erforscht. 

Im Gegensatz zu THC erzeugt CBD keine rauschartige Wirkung und unterliegt nicht dem Betäubungsmittelgesetz.

Neuerdings werden auch Zahnpflegekaugummis mit diesem Inhaltsstoff angeboten. Eine rauschähnliche Wirkung ist nicht zu erwarten. Eine minimale psychische Wirkung ist bei den geringen CBD-Dosen in den Kaudragees vermutlich höchstens durch einen Placeboeffekt verursacht. Dennoch, die zahnarzt-forum-Redaktion hat die Swiss Cannabis Gum getestet und für sehr wohlschmeckend und erfrischend empfunden. Damit erfüllen die Kaugummis ihren positiven Effekt für die Zahngesundheit durch Anregung der Speicheltätigkeit. Ganz nebenbei erfährt der Kauende einen Cool-Effekt durch die Planze mit den gezackten Blättern.

Quellen: Wikipedia, www.roelliroelli.ch
Foto: roelli roelli confectionery ag

 

 

"Molare Progression" beim Elefanten

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Zahnwechsel sorgt bei Elefanten für Jojo-Effekt

Das Gewicht von Zoo-Elefanten schwankt im Laufe ihres erwachsenen Lebens in einem Zyklus von etwa hundert Monaten, wie Forscher der Universität Zürich herausgefunden haben. Dies lässt sich mit dem eigentümlichen Zahnwechsel von Elefanten erklären, durch den sie mal mehr und mal weniger Kaufläche zur Verfügung haben.

Elefanten legen im Laufe ihres Lebens an Gewicht zu – von 100 kg im Kindesalter bis hin zu mehreren Tonnen im Erwachsenenalter. (Bild: Michael Geusen)

Wie der Mensch wechseln die meisten Säugetiere nur einmal im Leben ihre Zähne, wenn die Milchzähne durch die bleibenden Zähne ersetzt werden. Das genügt als Anpassung an die zunehmende Grösse des Kiefers. Doch Elefanten legen im Laufe ihres Lebens gewaltig an Gewicht zu – von einem Startgewicht von 100 kg bis hin zu mehreren Tonnen im Erwachsenenalter. Ein einziger Zahnwechsel könnte diesem enormen Wachstum des Kiefers gar nicht gerecht werden.

Elefanten zahnen fünfmal im Leben

Darum wechseln Elefanten ihre Zähne insgesamt fünfmal. Sie haben auf jeder Seite immer einen einzigen Zahn im Kiefer, der von dem nächsten grösseren Zahn langsam im Mund nach vorne geschoben wird, wo er stückweise abbricht. Schaut man einem Elefanten ins Maul, so sieht man also entweder nur einen einzigen Zahn oder Bruchstücke des älteren Zahns, hinter dem ein Teil des neueren Zahns nach vorn drängt. Diesen Vorgang nennt man auch «molare Progression».

Das hat zur Folge, dass bei Elefanten die Kaufläche immer mal wieder grösser ist – nämlich dann wenn gerade zwei Zähne gleichzeitig während des Zahnwechsels im Kiefer sind – und dann wieder kleiner, wenn gerade nur ein Zahn dort ist. Und dementsprechend ist es für die Tiere in manchen Lebensabschnitten leichter oder schwieriger, beim Essen genügend Pflanzenmaterial für den Erhalt oder die Zunahme ihres Gewichts zu zerkleinern.

Europaweite Gewichtskontrolle

Forscher der Vetsuisse-Fakultät der Universität Zürich haben nun bei Zoo-Elefanten Gewichtsschwankungen beobachtet, die sich durch diese Zahnwechsel erklären lassen. «Eigentlich wollten wir herausfinden, ob Zoo-Elefanten, die sich fortpflanzen, schlanker sind als solche, die keine Nachkommen produzieren», sagt Marcus Clauss von der Klinik für Zoo-, Heim- und Wildtiere. Zu diesem Zweck besuchte der Doktorand Christian Schiffmann fast alle Zoos in Europa und notierte die Gewichte der Dickhäuter.

 

Elefanten haben auf jeder Seite einen einzigen Zahn im Kiefer, der vom nächsten grösseren Zahn langsam nach vorne geschoben wird, wo er stückweise abbricht. (Illustration: UZH)

Zahnwechsel passt zu zyklischer Schwankung des Gewichts

Dabei fiel ihnen ein Muster auf: Die Tiere nehmen zunächst vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter hin stetig zu, um dann in ihrem Körpergewicht in langen Zyklen von etwa hundert Monaten um 300 kg zu fluktuieren. «Zuerst dachten wir, es könnte etwas mit den Jahreszeiten oder der Fortpflanzung selbst zu tun haben», erklärt Christian Schiffmann. «Aber der Zyklus ist deutlich länger als ein Jahr, und wir fanden das Muster in Gruppen sowohl mit als auch ohne Fortpflanzung. Da bleibt als einzige plausible Erklärung nur der ungewöhnliche Zahnwechsel der Elefanten übrig.»

Im natürlichen Lebensraum sollte dieses Phänomen übrigens nicht zu beobachten sein: Da Elefanten das ganze Jahr über Junge bekommen, aber saisonalen Schwankungen im Nahrungsangebot ausgesetzt sind, haben Tiere der verschiedensten Altersstufen und abhängig von jeweiligen Zustand der Zähne Zugang zu unterschiedlicher Nahrungsqualität. Das Gewicht der Elefanten wird deshalb nicht nur durch den Zahnwechsel, sondern auch durch andere Faktoren beeinflusst. Nur in Zoos, wo die Fütterung vergleichsweise einheitlich ist, kann das Muster deutlich zutage treten. Für Clauss ist diese Studie deshalb ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Untersuchungen an Zootieren neue biologische Erkenntnisse liefern können, die durch Beobachtungen in freier Wildbahn nicht möglich gewesen wären.

Literatur: Schiffmann C, Hatt J-M, Hoby S, Codron D, Clauss M. Elephant body mass cyclicity suggests effect of molar progression on chewing efficiency. Mammalian Biology (in press), 9 January 2019. Doi: 10.1016/j.mambio.2018.12.004

Quelle: www.media.uhz.ch